Ein Stern …

Ein(en) Stern, der deinen Namen trägt … STOPP! Ich bin im falschen Film … Ein Lied wie „Einen Stern“ von DJ Ötzi würde bei mir nie einen Blog-Eintrag beginnen … ähm … schon passiert …

„Ein Stern, ein Stern steht hoch am Himmelszelt …“ – so, schon besser. Nicht unser „Schlager“ beim heurigen Sternsingen, aber ein neues, leiwandes Sternsinger-Lied. Die Noten und .mp3 finden sich hier.

So, einmal innehalten nach diesem fehlgeschlagenen Vorspann. Heute geht’s um: (meine) Erfahrungen der letzten Tage, insbesondere beim Sternsingen … darum, Menschen so sein zu lassen, wie sie sind … um (meine) Jahresvorsätze … (meine) Blog-Jahresvorsätze … Jahresausblick … also um 2011 … und um (uhm, ähm, öhm, naja, ehschonwissen) Schlager

Ich kenne Menschen, die DJ Ötzi mögen. Und die das Lied „Einen Stern“ super finden. Ich gehöre nicht dazu. Aber es ist fast logisch, dass ein neues Sternsingerlied, das „Ein Stern“ heißt, bei manchen Assoziationen weckt. Ich akzeptiere Menschen, die DJ Ötzi oder seine Musik mögen. Ich mag seine Musik nicht. Aber ich akzeptiere vieles innerhalb „normaler“ Parameter. Ich nehme jeden Menschen so, wie er/sie ist. Ich versuche es zumindest. Ich sehe in jedem Menschen Positives. Auch wenn ich nicht mit allen Menschen ständig im Alltag zu tun haben möchte. Auch wenn ich manchmal „Stopp …“ sagen muss, „… so nicht mit mir!“. Aber ich ahne, dass jede(r) oft ungeahnte und unverwirklichte Fähigkeiten hat/hätte. Und so finde ich auch in Menschen, die DJ Ötzis Musik lieben, immer wieder etwas Positives. Smile, life is beautiful.
Es gibt ein Video des neuen Sternsingerliedes „Ein Stern“. Das Lied ist für gesangsfreudige Gruppen zum Weiterempfehlen, und es kann sich wirklich gut anhören. Man/frau höre und sei still:

Meine Erfahrungen der letzten Tage? Wärmende, berührende, lustige, spirituelle, stille … Ich meine meine Erfahrungen zwischen Silvester und 6. Jänner, Heilige Drei Könige. (Danach kam mein 5 „l“-Wettbewerb und viele ganz anders geartete Arten von Arbeit. Über diese Tage schreibe ich hier nicht.)

Silvester habe ich genossen. Alleine. Meine Familie im KH (weniger lustig), ich kam erst um 23:19 heim, machte mir noch ein warmes Essen und einen Saft, schaltete den Laptop ein und suchte ein spezielles Lied, zündete eine Kerze an und hielt inne … Die letzten Minuten vor Mitternacht verbrachte ich mit Essen und Nachdenken. Und Musik Genießen. In der Dunkelheit/Helligkeit (?) eines Raumes, der nur von einer kleinen Kerze und vom Licht über dem Herd erleuchtet war; so, dass ich mein Essen noch sah. Ich sah zum Fenster hinaus und sah Feuerwerk und hörte die Detonationen. Vor Mitternacht war es laut, 10 Minuten später schon sehr ruhig. Ich ging ins Wohnzimmer, erleuchtete den Christbaum und spielte Gitarre. Im Kerzenlicht. Ich hatte schon lange keine solchen stillen und besinnlichen Minuten mehr, in denen ich noch dazu ganz alleine war …
Silvester muss nicht laut sein, um „schön“ zu sein. 2010/11 war mein bester Jahreswechsel ever?!

Zurück zum Sternsingen: Die Zeit im Dezember und Anfang Jänner ist eine intensive (in den Pfarren), Weihnachten ist ja auch noch, aber die Vorbereitungen auf’s Sternsingen und das Sternsingen selber bringen immer ein paar Highlights mit sich, Sachen zum Lachen, Sachen zum Schmunzeln, Sachen zum Nachdenken. „Heuer“ hatten wir zwei tolle Vorbereitungsabende, einen Guatemala-Abend mit zwei Gästen aus Guatemala, die von der Dreikönigsaktion der Kath. Jungschar OÖ eingeladen wurden, und einen Philippinen-Abend. Beide Abende zeigten mir (wieder einmal), wie interessiert Kinder an Zusammenhängen sind, die die ganze Welt betreffen.

Berührend, aber auch manchmal lustig, wer und wie jemand die Türen für die Sternsinger öffnet. Bei Minusgraden (draußen) nur mit Jeans bekleidete Männer, denen nicht friert, wenn sie die Tür aufmachen … Familien, deren Kindern die Augen beinahe überquillen, vor lauter Königen und so … Menschen, die die Bibel besser kennen als ich (zumindest den wörtlichen Inhalt) … junge Männer, die erwachsenen Sternsingern einen Dosenradler anbieten, zum Mitnehmen freilich (Könige trinken auch Radler!) … usw. usf. – Viele solcher Begegnungen machen die Dreikönigsaktion für mich persönlich zu etwas ganz Wertvollem und zu meiner jährlichen Lieblingsaktion!!!

Und dann gibt’s ja auch noch unseren „Schlager“: „Danke für die offenen Türen“, „unser“ zweites neues Sternsingerlied – Noten siehe beim Link oben – hat sich zum Lieblingslied für die Kinder entwickelt. Wegen der Nachfragen auf Facebook und weil es diese Kurzbegegnungen an den „offenen Türen“ aufgreift (was mir an diesem Lied besonders gefällt!), gibt’s hier sogar das Video:

Ach ja, 2011. Zuerst meine Blogvorsätze für dieses noch frische Jahr:

  • Neues ausprobieren (mein Neujahrswettbewerb war schon ein guter Anfang, ein bevor-Vorsatz-bekanntgegeben-wurde-umgesetzter-Vorsatz), z.B. … einen Wettbewerb starten … alles andere soll überraschen
  • gute, vertiefte Artikel – keine Schnellschüsse mehr (!!!)
  • eventuell ein neues Blog-Design (theme nennt sich das in der Fachsprache)
  • ganz sicher: kleinere Überarbeitungen (ein neues Bild vorne usw.)
  • hin und wieder ein paar Videos 🙂
  • ähm … ein neuer Blog … (Idee in Arbeit)

Und jetzt meine Vorsätze für dieses Jahr:

  • mir Zeit nehmen … Zeit für FreundInnen
  • … Zeit für Menschen in der Pfarre
  • … Zeit für meine Familie (an erster Stelle!)
  • und: … (Idee in Arbeit, mehr sei nicht verraten)

Das war’s. Und meine Wünsche für 2011:

  • Ein weiteres Jahr ohne Krieg in unseren Breiten. (Weltweit leider unrealistisch.)
  • Bewegungen in der österreichischen Politik.
  • Eine Kirche(nleitung), die lernt, auf die Basis zu hören. (Unrealistisch. Oder?) (Oder: Eine Kirchenbasis, die lernt, nicht auf die Leitung zu hören. Ungehorsam aus einem reinen Gewissen heraus.)

Bei allen Punkten können wir das unsere leisten. Kann auch ich das meine dazu beitragen. Auch wenn es Peanuts sind, zu sein scheinen. Aber ich werde mich anstrengen.

Zum Abschluss zu einem wirklichen Schlager, ca. 17 Millionen Aufrufe auf Youtube sind schon einiges … v.a. weil Youtube noch gar nicht existiert hat, als dieser Mensch auf den Mars hin verschwand … oder nach Indien ging … oder wohinauchimmer, wo er … Elvis … lebt …

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s