In der Au

Kürzlich in der Au, Gegenlicht im Augenblick, neblig-sonnig, hell und dunkel, Straße – ja, eine asphaltierte Straße mitten durch die Au – und Wald, mystische Stimmung:

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Eine Assoziation taucht auf: Einer meiner Lieblingsausdrücke in der Bibel, „auf grünen Auen“, hat eine  Auenlandschaft im Blick, wenn auch wahrscheinlich eine warme, sonnig-erfrischende, nicht eine novembrig-nebelige; mir gefällt dennoch, wie jede(r) Leser(in) sich sein/ihr Bild dazu vorstellen kann, die Offenheit des Bildes:

Der Herr* ist mein Hirte; / nichts wird mir fehlen.

Er lässt mich lagern auf grünen Auen / und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.

(Psalm 23,1-2; * = Gott)

Manchmal wird der Psalm auch bei Begräbnissen verwendet; und da kommen meine Gedanken wieder zum traurigeren, mystischen Bild der Au zurück: während vom erfüllten Leben „auf grünen Auen“ gesprochen wird, hören die Trauernden das Wort „Au“ nur durch einen Tränenschleier hindurch …

Derzeit fühle ich mich ganz klar dem mystischen, nicht dem klaren Bild von „Au“ verbunden.

PS: Die Hobbits wohnen doch auch im Auenland … (Psalm23-Imaginationsfutter)

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