Laufen und Leben

Die Vorbereitungen für meinen ersten Halbmarathon (morgen in Linz) sind abgeschlossen. Zwei Monate hindurch habe ich (wenn möglich) drei Mal die Woche trainiert. Morgen wird’s ernst.

Wäre ich U20, würde ich sagen: „Ich bin schon so gei… auf’s Laufen!“ Weil ich aber Ü30 und ich bin, sage ich einfach: „Die Vorfreude ist eine condition sine qua non eines gelingenden Lauf(fest)es (eine von mehreren).“ Die halbe Miete ist somit schon gemacht.

laufen_blog

Beim Laufen kamen mir heuer immer wieder Vergleiche mit dem Leben [kein Anspruch auf Vollständigkeit]:

  • Nimmt man sich ein Ziel vor und will es wirklich erreichen, nimmt man mehr in Kauf (= trainiert man härter) und verfolgt etwas konsequenter (= trainiert regelmäßiger) als sonst. Auf den Punkt gebracht: Ohne Training kein Wettlauf (ohne Üben kein Leben).
  • Es gibt auch beim Training Tiefpunkte. Und Momente, in denen einfach alles am Schnürchen läuft.
  • Je länger der Weg, desto größer die Wehwechen.
  • Übertrainieren (oder falsches Training, z.B. nur auf Asphalt) hat schlechte Auswirkungen; damit lebe ich seit 2 Wochen und bange um die Schmerzfreiheit morgen. Auch im Leben gilt (m.E.): Zwischendurch einfach nur zu leben ist auf Dauer gesünder als Überbeanspruchung (durch Arbeit, Familie, Freizeitstress, …).
  • Das Laufen und das Leben taugen mir beide unheimlich.
  • Das Unterwegssein ist bei beiden ziemlich großer Teil vom Ziel.

BONUS: Meine bescheidenen Ziele für morgen:

  • Ohne Verletzung und möglichst schmerzfrei INS ZIEL KOMMEN.
  • Knapp unter 02:00 Stunden bleiben. Alles darunter ist 🙂
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Eine Antwort zu “Laufen und Leben

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